Systemische Erlebnispädagogik

Handlungsorientierte Interventionen für BeraterInnen, (Familien)TherapeutInnen, PädagogInnen und TrainerInnen

Die systemische Erlebnispädagogik

profitiert von der direkt umsetzbaren Lernmethode der Erlebnispädagogik, die mit der Idee vom Lernen mit Kopf, Herz und Hand seit über 70 Jahren ihren festen Bestand gleichermaßen im (psycho-)sozialen als auch im Wirtschaftsbereich hat. Direkt umsetzbare Lernprojekte unterstützen kleinere und größere Gruppe, wie z.B. Familien oder auch Teams, Gruppenprozesse direkt erlebbar zu machen. Erlebnisse werden zu Erfahrungen, welche wiederum als Grundlage für eine Weiterentwicklung des Einzelnen und der Gruppe direkt genutzt werden können.

Die systemische Grundhaltung setzt sich aus dem gleichen humanistischen Weltbild wie die der Erlebnispädagogik zusammen und unterstützt mit ihren Fragetechniken und ihrer Lösungsorientiertheit die Weiterentwicklung von Systemen.

Beide Lernschulen eint die gleiche Idee von der Art der Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Seit wenigen Jahren befassen sich SeminarleiterInnen und TrainerInnen aus beiden Bereichen mit der Verknüpfung beider Lernschulen. Die Ergebnisse sind leicht zu erlernende Interventionstechniken, die direkt umsetzbar unterschiedliche Settings mit völlig neuen Lernmöglichkeiten bereichern.

 

Ihr Nutzen: Wie profitieren Sie vom Seminar?

– Sie erkennen neue Möglichkeiten, wie Sie mit handlungsorientierten Lernprojekten Ihre Arbeit als BeraterIn, (Familien)TherapeutIn, Pädagogin oder TrainerIn bereichern können

– Sie stellen Bezüge zu Ihrem direkten Arbeitsfeld her und kommen mit Interventions- und Reflektionstechniken in Kontakt, die Sie direkt mit Familien, Teams, Klein- oder Großgruppen umsetzen können.

– Sie erhalten Hinweise, wie Sie selbst Lernprojekte kreieren können, die direkt auf Ihr Berufsfeld zugeschnitten sind.

– Sie gewinnen wertvolle Erkenntnisse wie Sie im Beratungs- und (Familien)Therapiekontext durch kurze zielgerichtete Interventionen neue Themen einführen und Gruppen mit Energie und neuen Impulsen versorgen können.

 

Was sind die konkreten Inhalte?

– Einführung in die Grundideen der Erlebnispädagogik

– Einführung in die Grundideen des Systemischen Ansatzes

– Handlungsorientierte Interventionen: eine Vielzahl unterschiedlicher Lernprojekte zwischen 3 und 60 Minuten – direkt angespielt in der Gruppe und direkt in Ihrer beruflichen Praxis einsetzbar

– Überblick über Anleitungen, Material und Einsatzmöglichkeiten verschiedener Lernprojekte

– Reflexionsmethoden: neu, anders und kreativ

– Dialog zum Praxistransfer: Übersetzung in die unterschiedlichen Berufsfelder der Teilnehmer

 

Zielgruppe: An wen richtet sich das Seminar?

Das Seminar richtet sich an BeraterInnen aus Profit und Non-Profit Bereichen, (Familien)TherapeutInnen, PädagogInnen und TrainerInnen, die die Methode der systemischen Erlebnispädagogik kennenlernen möchten und die neue Impulse für ihren Methodenkoffer suchen.

 

Arbeitsformen: Wie arbeiten wir im Seminar?

Im Seminar wird praxisorientiert gearbeitet. Viele Methoden werden direkt in der Gruppe live erprobt. Die Dialogformen umfassen die Arbeit im Plenum, in Kleingruppen sowie das Gespräch zu zweit.

 

Termin und Seminarzeiten

Beginn:         Mittwoch,     23. März 2016,        10.00 bis 17.30 Uhr

Ende:             Donnerstag, 24. März 2016,        09.00 bis 17.00 Uhr

 

Für ganz Neugierige die passende Literatur

– Lexikon Erlebnispädagogik: Theorie und Praxis der Erlebnispädagogik aus systemischer Perspektive. Andrea Zuffellato und Astrid H Kreszmeier; Zielverlag

– Von der Erlebnispädagogik zur Erlebnistherapie: Perspektiven erfahrungsorientierten Lernens auf der Grundlage systemischer und prozessdirektiver Ansätze. Rüdiger Gilsdorf; EHP

 

Kosten

Teilnahmegebühr: 250,– €. Darin enthalten sind Pausenkaffee und Seminargetränke.
Für etwaige Übernachtungen tragen Sie bitte selber Sorge. Sie wünschen Unterstützung bei der Zimmersuche? Bitte melden Sie sich bei uns!
Einzelheiten zur Fördermöglichkeit für Ihre Teilnahme erfahren Sie unter: http://www.bildungspraemie.info

Eine von Ihnen beantragte Förderung wird zunächst mit der Teilnahmegebühr verrechnet. Bitte beachten Sie dabei, dass bei nicht Bewilligung dieser Förderung der Differenzbetrag zur vollen Teilnahmegebühr Ihnen nachträglich in Rechnung gestellt wird.