Seminar Beratung und Therapie mit hochstrittigen Paaren

Ein systemisch-integratives Modell
Bereits abgeschlossen!

Hochkonflikthafte Paare

inszenieren ihre Auseinandersetzungen nach immer ähnlichen Mustern und Abläufen. Jeder fokussiert auf die eigene Wahrnehmung und fühlt sich im Recht. Viele Hochkonfliktpaare haben auch Kinder. In Deutschland sind tausende Kinder und Jugendliche dauerhaft einem stark eskalierten elterlichen Konflikt ausgesetzt. Ob mit oder ohne Kinder: Oftmals vermögen weder gerichtliche noch außergerichtliche Interventionen die Konflikte zu lösen oder zumindest in seinen Wirkungen zu mildern. Und der Sog der emotionalen Dynamik ist bis in den Beratungs- und Therapiekontext hinein deutlich spürbar und erfordert besondere Fähigkeiten auf Seiten der BeraterInnen und TherapeutInnen.

 Ihr Nutzen: Wie profitieren Sie vom Seminar?

  • Sie erhalten fachliche Orientierungshilfe für Ihr beraterisches/therapeutisches Handeln in Fällen hochkonflikthafter Paarbeziehungen
  • Sie lernen die Besonderheiten der Hochkonfliktberatung in Abgrenzung zu anderen Beratungs- und Therapieanlässen kennen
  • Sie bekommen Bausteine für erfolgsversprechende beraterische/therapeutische Interventionen an die Hand
  • Sie reflektieren Ihr beraterisches/therapeutischen Tun im Spannungsfeld von Kooperation und Kontrolle

 Was sind die konkreten Inhalte?

Das Seminar vermittelt eine umfassende Vertiefung und Spezialisierung für die beraterischen und therapeutische Arbeit mit Hochkonfliktpaaren. Inhaltliche Schwerpunkte sind:

  •  Zur Bedeutung des Settings in der Hochkonfliktberatung
  • Zum besondere Wert der Kontraktbildung zwischen KlientInnen und BeraterInnen/TherapeutInnen
  • Wie und wann werden Kinder mit in die Beratung/Therapie mit einbezogen?
  • die Haltung von BeraterIn/TherapeutIn in der schwierigen und anspruchsvollen Arbeit mit hochstrittigen Paaren

 Zielgruppe: An wen richtet sich das Seminar?

Das Seminar richtet sich schulenübergreifend an TherapeutInnen, PsychotherapeutInnen, BeraterInnen und PädagogInnen, die mit sogenannten „Hochkonfliktfamilien“ therapeutisch, beraterisch oder pädagogisch arbeiten.

Arbeitsformen: Wie arbeiten wir im Seminar?

Im Seminar wird praxisorientiert in vielfältigen Settings und Formen gearbeitet. Es besteht die Möglichkeit zur Fallarbeit. Die Arbeitsformen sind u.a.:

  • Impulsreferate und Theorieimpulse
  • Plenum
  • Kleingruppenarbeit
  • Rollenspiel
  • Supervision von Fällen und Praxisreflexion

Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis der TeilnehmerInnen und des Kursleiters werden die Seminarthemen in Verbindung mit Vorgehensweisen der systemisch integrativen Hochkonfliktberatung erarbeitet.

Termin
Beginn:         Freitag,          27. November 2015, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ende:            Samstag,       28. November 2015, 09.00 bis 16.30 Uhr

Fortbildungspunkte

sind bei der Psychotherapeutenkammer Baden-Württemberg beantragt.

Kosten

Teilnahmegebühr: 290,– €
Darin enthalten sind Pausenkaffee und Seminargetränke. Für etwaige Übernachtungen tragen Sie bitte selber Sorge. Sie wünschen Unterstützung bei der Zimmersuche? Bitte melden Sie sich bei uns!

Einzelheiten zur Fördermöglichkeit für Ihre Teilnahme erfahren Sie unter: http://www.bildungspraemie.info

Eine von Ihnen beantragte Förderung wird zunächst mit der Teilnahmegebühr verrechnet. Bitte beachten Sie dabei, dass bei Ablehnung dieser Förderung der Differenzbetrag zur vollen Teilnahmegebühr Ihnen nachträglich in Rechnung gestellt wird.

Die Kosten werden mit der Einladung zum Seminar (ca. 6 Wochen vor Beginn) in Rechnung gestellt. Die Rücktrittsbedingungen finden Sie auf dem Anmeldeformular.

 Anmeldung und Zulassung

Bitte melden Sie sich schriftlich mit beigefügtem Anmeldebogen an. Der Eingang der Anmeldung wird schriftlich bestätigt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen bis maximal 18 Plätze vergeben.