Interkulturelle und kultursensible Kommunikation

Beratung, Anleitung und Begleitung kultursensibel gestalten

Kultursensible Beratung, Begleitung und Anleitung

In Deutschland leben heute ca. 15 Mio. MigrantInnen mit und ohne Migrationserfahrung. Das macht das Zusammenleben und auch das Arbeiten heterogener. Immer mehr haben wir daher in der Sozialen Arbeit (Beratung, Begleitung, Anleitung, Therapie im Rahmen der Sozialen Arbeit) mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Religionen zu tun. Dabei kommen die Ratsuchenden nicht nur aus unterschiedlichen Ländern, sondern haben darüber hinaus auch unterschiedliche Lebensbezüge, Erfahrungen und biografische Hintergründe. In der alltäglichen Arbeit stehen die HelferInnen daher immer wieder vor der Aufgabe, mit der Verschiedenheit ihrer Klientel, eventuell mit dem eigenen Unverständnis und dem Aufkommen von Befremdung professionell umzugehen. Im Seminar werden Herangehensweisen und Methoden zur Erweiterung der interkulturellen Sensibilität vorgestellt und praxisnah geübt. Dazu werden auch die eigenen Erfahrungen mit Fremdheit reflektiert.

 

Ihr Nutzen: Wie profitieren Sie vom Seminar?

Im Seminar erhalten Sie praxisnahe Hinweise, wie Beratung, Begleitung, Anleitung und Therapie im Rahmen der Sozialen Arbeit mit Menschen aus anderen kulturellen Hintergründen und mit anderen Werten oder Überzeugungen (mehr) gelingen kann, wo die Herausforderungen liegen und auch die (eigenen und fremden) Grenzen sind.

 

  • – Sie vertiefen Ihr Wissen und verstehen mehr von interkulturellen Systemen
  • – Sie reflektieren über persönliche Herausforderungen und nehmen eigene

sowie fremde Grenzen kultursensibler wahr

  • – Sie lernen kulturelle Stolpersteine im Umgang mit interkulturellen Systemen kennen
  • – Sie erweitern Ihre Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit interkulturellen Systemen in Beratung, Begleitung, Anleitung und Therapie im Rahmen der Sozialen Arbeit

 

Was sind die konkreten Inhalte?

Interkulturelle Kommunikation in der Sozialen Arbeit

  • – Kollektivistische versus individualistische Systeme
  • – Migrationsspezifische Familien- und Erziehungsbilder
  • – Migrationsspezifische Krankheitsbilder
  • – Reflektion über Selbst- und Fremdbilder
  • – Umgang mit Fremdheit und Klischees

 

Wie wird gearbeitet?

Im Seminar wird ein Wechsel von theoretischen Impulsen, Praxisreflexion, Selbsterfahrung, moderierter Plenumsdiskussion und Kleingruppen gearbeitet.

 

Zielgruppe: An wen richtet sich das Seminar?

Das Seminar richtet sich an PraktikerInnen aus der Sozialen Arbeit, die in und mit interkulturellen Systemen arbeiten, diese besser verstehen und mehr Handlungsalternativen entwickeln möchten.

 

Kosten

Teilnahmegebühr: 250,– €

Darin enthalten sind Pausenkaffee und Seminargetränke.  Für etwaige Übernachtungen tragen Sie bitte selber Sorge. Sie wünschen Unterstützung bei der Zimmersuche? Bitte melden Sie sich bei uns!

Einzelheiten zur Fördermöglichkeit für Ihre Teilnahme erfahren Sie unter: http://www.bildungspraemie.info

Zahlungsmodalitäten

Die Kosten werden mit der Einladung zum Seminar (ca. 6 Wochen vor Beginn) in Rechnung gestellt. Die Rücktrittsbedingungen finden Sie auf dem Anmeldeformular.

 

Anmeldung und Zulassung

Bitte melden Sie sich schriftlich mit beigefügtem Anmeldebogen an oder online.

Der Eingang der Anmeldung wird schriftlich bestätigt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen bis maximal 16 Plätze vergeben.