Die Kunst der Kommunikation

Die Logik des Gelingens (und die Logik des Scheiterns)
Nur noch wenige Plätze frei!

Kommunikation ist eine Kunst –

oder etwa nicht? Was lässt Kommunikation gelingen und was unter Garantie scheitern? Hilft es in jedem Fall, wenn man authentisch formuliert oder gibt es gar keine stets funktionierenden Rezepte? Wie und mit welchen Methoden treibt man – zur Vorbereitung auf ein wichtiges Gespräch, eine Therapiesitzung, eine aufregende Präsentation, einen großen Vortrag – die Selbstklärung und die Situationsklärung voran? Was muss man eigentlich über das Zuhören wissen? Und welche Botschaft besitzt das Schweigen? Und schließlich: Was lässt sich aus Missverständnissen lernen? Verstehen wir uns erst, wenn wir uns erkennbar nicht verstehen?

Es sind solche, für Pädagogen, Therapeuten, Berater, Mediziner, Juristen, also für helfende Berufe, zentrale Fragen, die Jochen Leucht und Bernhard Pörksen faszinieren. Sie kombinieren in ihrem Seminar die Freude am Paradox und der folgenreichen Irritation mit konkreten Übungen, verbinden die moderne Kommunikationspsychologie (Friedemann Schulz von Thun, Paul Watzlawick) mit den Einsichten des Konstruktivismus (Heinz von Foerster, Humberto Maturana ) und zeigen mit vielen Beispielen, wie Veränderung durch Kommunikation möglich wird.

 

Ihr Nutzen: Wie profitieren Sie vom Seminar?

Die Teilnehmenden

– lernen die zentralen Konzepte und Ideen der Kommunikationspsychologie kennen (theoretische Kompetenz)

– und leuchten die praktischen Konsequenzen für das eigene Gesprächsverhalten aus (Gesprächsführungs-Kompetenz)

– machen Kommunikation als existenziell wirksame Kunst der Selbstreflexion des eigenen Lebens erfahrbar und stellen Bezüge zu ihren Kommunikationsmustern her (Sozialkompetenz)

– reflektieren Fragestellungen zur professionellen Haltung und Rollenklarheit beim kommunikativen Umgang mit Patienten/Klienten (Rollen-Kompetenz)

– erkennen was der eigene Beitrag zum Gelingen oder Scheitern der Kommunikation mit dem Gegenüber ist (diagnostische Kompetenz)

 

Was sind die konkreten Inhalte? Wie wird was gelernt?

Bernhard Pörksen, der viele Jahre mit den Begründern des Konstruktivismus zusammen gearbeitet hat (u.a. mit Heinz von Foerster und Humberto Maturana) und gegenwärtig mit Friedemann Schulz von Thun ein Buch erarbeitet, liefert in kurzen Impulsreferaten kompakte Einführungen in die zentralen Konzepte und Ideen der Kommunikationspsychologie und des Konstruktivismus; in Übungen mit Jochen Leucht und in Debatten in kleiner Runde gilt es – bezogen auf einzelne Herausforderungen der Kommunikation – die praktischen Konsequenzen für Ihr berufliches Tun auszuleuchten, Kommunikation als ein Werkzeug, aber auch als eine existenziell wirksame Kunst der Selbstreflexion des eigenen Lebens erfahrbar zu machen. Im Seminar wird in einem Wechsel von Theorieimpulsen und Praxisreflexion gearbeitet. Moderierte Plenumsdiskussionen, Kleingruppen- und Einzelreflexionen runden die Veranstaltung ab.

 

Zielgruppe: An wen richtet sich das Seminar?

Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende aus psychosozialen Arbeitsfeldern, der Gesundheitshilfe, des Sozialwesens und dem öffentlichen Dienst, wie z. B.: Beratung, Supervision, Unterricht, Therapie, Sozialarbeit, Medizin, Recht. Wenn Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit mit kniffligen, kommunikativen Herausforderungen konfrontiert sind, dann sind Sie im Seminar herzlich willkommen!

 

Termin und Arbeitszeiten

Freitag, 07. Oktober 2016, 09.30 bis 12.30 und 14.00 bis 17.00 Uhr

 

Kosten

Teilnahmegebühr: 135,– €
Darin enthalten sind Pausenkaffee und Seminargetränke.
Für etwaige Übernachtungen tragen Sie bitte selber Sorge. Sie wünschen Unterstützung bei der Zimmersuche? Bitte melden Sie sich bei uns!

Einzelheiten zur Fördermöglichkeit für Ihre Teilnahme erfahren Sie unter: http://www.bildungspraemie.info

Zahlungsmodalitäten

Die Kosten werden mit der Einladung zum Seminar (ca. 6 Wochen vor Beginn) in Rechnung gestellt. Die Rücktrittsbedingungen finden Sie auf dem Anmeldeformular.

Anmeldung und Zulassung

Bitte melden Sie sich schriftlich mit beigefügtem Anmeldebogen an. Der Eingang der Anmeldung wird schriftlich bestätigt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen vergeben.