DGSF-Fachtag Mehrgenerationenperspektive in der Systemischen Therapie

Zu den Auswirkungen der deutschen Nazivergangenheit auf unser heutiges Familienleben

DGSF-Fachtage bei tandem PRAXIS & INSTITUT

verfolgen das Ziel, Begegnung und Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft aus den Feldern der Sozialen Arbeit, der Pädagogik, Beratung und (Psycho-)Therapie zu ermöglichen. Grundsätzliche Themen stehen dabei genauso auf der Agenda wie aktuelle Entwicklungen aus den o.g. Arbeitsfeldern. Gerne laden wir Sie im Anschluss an die Veranstaltung auf ein Glas Wein ein, und im Gespräch können Sie sich fachbereichsübergreifend mit Kolleginnen und Kollegen austauschen und vernetzen.

 

Die Mehrgenerationenperspektive

in der Systemischen Therapie und Beratung nimmt generationenübergreifende Kontinuitäten, z. B. Werte, Potenziale, aber auch Traumata, Bindungsverhalten, bis hin zur „Weitergabe“ von schweren seelischen Störungen, in den Blick. Welche „Aufträge“ haben die Großeltern an die Eltern gegeben, welche Bedeutung hat Loyalität zwischen den Generationen? Welche Themen wurden in die offene Kommunikation eingebunden und welche Themen waren in der Familie Tabu?
Obwohl die NS-Zeit nur zwölf Jahre gedauert hat, hat sie eine unvorstellbare, zerstörerische Gewalt und Unmenschlichkeit entfaltet. Die Nachbeben können wir noch heute spüren und das Echo vernehmen. Ganze Generationen wurden zu Tätern und Opfern oder waren beteiligte „Zuschauer“. Die Nachgeborenen, ihre Kinder und Enkel wurden und werden zwangsläufig in deren Geschichte verwoben.
Helmut Wetzel beschäftigt sich seit geraumer Zeit aus einer systemischen Perspektive mit den Auswirkungen der deutschen Nazivergangenheit auf unser heutiges Familienleben. Ausgehend von dem Film von Malte Ludin „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ laden wir interessierte Menschen zu einem Gesprächsabend zum Thema „Mehrgenerationenperspektive in der Systemischen Therapie“ ein.

 

Inhalte und Ablauf des Film- und Gesprächsabends

Der Film „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ von Malte Ludin gibt Anregungen für die anschließenden Gespräche im geschützten Seminarraum mit folgenden Schwerpunkten:

  • Deutsche Familiengeschichte in der Mehrgenerationenperspektive
  • Die familiäre Rekonstruktion der Auswirkungen von Holocaust und Naziherrschaft
  • Die Struktur des Familiengedächtnisses und die Dynamik familiärer Erinnerung

 

Zielgruppe: An wen richtet sich das Seminar?

Zum Film- und Gesprächsabend sind alle am Thema interessierten Menschen eingeladen.

 

Teilnehmerzahl

Am Film- und Diskussionsabend können maximal 21 Personen teilnehmen.

 

Termin und Zeiten

Dienstag, den 4. April 2017 in der Zeit von 18.00 – 21.00 Uhr

 

Kosten

Teilnahmegebühr: 15,– €
Darin enthalten sind Seminargetränke.

 

Zahlungsmodalitäten

Bitte entrichten Sie die Seminargebühr an der Abendkasse. Neben der Quittung liegt dort auch eine Teilnahmebestätigung für Sie bereit.

 

Anmeldung und Zulassung

Bitte melden Sie sich schriftlich mit beigefügtem Anmeldebogen an.

Der Eingang der Anmeldung wird schriftlich bestätigt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen bis maximal 21 Plätze vergeben.

Vertragspartner ist tandem PRAXIS & INSTITUT GbR, Freiburg

Geschäftsführer: Gabi Locherer, Jochen Leucht

 

Sie wünschen Beratung? Bitte melden Sie sich!

Fragen zur Veranstaltungsorganisation: Bei inhaltlichen Fragen:

Gisa Windhüfel

institut@tandem-freiburg.org

Jochen Leucht

leucht@tandem-freiburg.org

Telefon    +49 (0) 761 – 45 89 56 33
Fax    +49 (0) 761 – 45 89 56 37

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie besondere Unterstützung/Assistenz brauchen.