Bindungstheorie und Systemische Praxis

Ein Balancemodell für Praktiker(innen) aus Sozialarbeit, Beratung und Therapie
Nur noch wenige Plätze frei!

Bindungstheorie trifft Systemische Beratung und Therapie

Berater(innen) und Therapeut(inn)en kommen regelmäßig an einen Punkt – jenseits von klassischen Techniken und Methoden – an welchem die Frage des prozessgemäßen Navigierens in den systemischen Beziehungsräumen zum zentralen Thema wird. Auch erfahrene Helfer(innen) können nicht immer klar benennen, was sie zu dieser oder jener spezifischen Intervention oder Haltung den Klienten gegenüber motivierte.
Das Seminar knüpft daran an und präsentiert ein praxisbewährtes Balancemodell, welches die wesentlichen Ergebnisse der Bindungsforschung, des therapeutischen Haltes und der lösungsorientierten systemischen Arbeit miteinander verknüpft. Als theoretischer Hintergrund werden neue Erkenntnisse der Neurobiologie und der Bindungswissenschaft referiert, die die essentielle Bedeutung dieser drei Variablen für menschliches Wachstum belegen.
Wir werden die Brauchbarkeit dieses Modells für den Umgang mit den heutigen Anforderungen an die alltägliche systemische Arbeit kritisch diskutieren. Durch die „Brille“ dieser Methode können wir dann auch mitgebrachte Fallvignetten exemplarisch – praktisch beleuchten.

Ihr Nutzen: Wie profitieren Sie vom Seminar?

Nach dem Seminar sind Sie in der Lage, Bindungswissen und Bindungserkenntnisse auf systemischen Hintergrund in Ihre Berufspraxis einfliessen zu lassen:
Was sind die konkreten Inhalte? Wie wird was gelernt?
Konkret und praxisnah werden Sie folgende Inhalte kennenlernen:

  • Neurobiologische Grundlagen der Gehirnentwicklung in Bezug auf Bindung, Selbstregulation und systemische Prozesse
  • Bindungstheorie: Von der frühen Eltern-Kind-Bindung zur Bedeutung der Bindungsstile in der professionellen Interaktion
  • Bindung und Trauma, Bindungsstörungen
  • Das Modell: Binden-Halten-Lösung als Navigationshilfe im systemischen Prozess
  • Wir lernen durch
  • Fachliche, theoretische und methodische Impulse
  • Austausch im Plenum und in Kleingruppen
  • Methodische Einübung
  • Bearbeitung Ihrer Fallvignetten

Zielgruppe: An wen richtet sich das Seminar?
Zur Seminarteilnahme eingeladen sind Praktiker(innen) aus dem Sozial- und Gesundheitswesen wie z.B.:

  • Sozialpädagog(inn)en und Sozialarbeiter(innen)
  • Psychosoziale Berater(innen)
  • Therapeut(inn)en mit Zusatzausbildung, wie z.B. „Systemische Therapie“
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut(inn)en
  • Pädagog(inn)en aus schulischen Kontexten und aus der Jugendhilfe
  • Erzieher(innen)
    usw.,

die Bindungswissen und Bindungserkenntnisse in der beraterischen, therapeutischen und pädagogischen Arbeit handlungssicher integrieren möchten.

Termin und Arbeitszeiten
Beginn:    Montag,    27. November 2017    09.30 – 12.30 & 14.00 – 17.00 Uhr
Ende:        Dienstag,    28. November 2017    09.00 – 12.30 & 14.00 – 17.00 Uhr

Für ganz Neugierige die passende Literatur
Alexander Trost;Bindungsorientierung in der Sozialen Arbeit, Grundlagen – Forschungsergebnisse – Anwendungsbereiche
Dortmund 2014: Borgmann

Kosten
Teilnahmegebühr: 260,– €, darin enthalten sind Pausenkaffee und Seminargetränke.

Für etwaige Übernachtungen tragen Sie bitte selber Sorge. Sie wünschen Unterstützung bei der Zimmersuche? Bitte melden Sie sich bei uns!

Einzelheiten zur Fördermöglichkeit für Ihre Teilnahme erfahren Sie unter: http://www.bildungspraemie.info

Eine von Ihnen beantragte Förderung wird zunächst mit der Teilnahmegebühr verrechnet. Bitte beachten Sie dabei, dass ohne Bewilligung dieser Förderung der Differenzbetrag zur vollen Teilnahmegebühr Ihnen nachträglich in Rechnung gestellt wird.

Zahlungsmodalitäten
Die Kosten werden mit der Einladung zum Seminar (ca. 6 Wochen vor Beginn) in Rechnung gestellt. Die Rücktrittsbedingungen finden Sie auf dem Anmeldeformular.

Anmeldung und Zulassung
Bitte melden Sie sich schriftlich mit beigefügtem Anmeldebogen an.